Hawaii, 28 Grad Celsius – Weihnachten im Paradies

Heute ist Weihnachten. Also in Deutschland. Der eigentliche Weihnachtstag, an dem es Geschenke und das Festessen gibt, ist auf Hawaii nämlich erst der 25. Dezember. Draußen sind 28 Grad (Celsius, nicht Fahrenheit) und es will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen.

Dank meines spontanen Trips nach Big Island und meiner glorreichen Premiere als Bruchpilot habe ich es auch gestern erst geschafft, meine Weihnachtsgeschenke nach Deutschland zu schicken. Ich bin ein bisschen enttäuscht von mir selbst. Dabei weiß ich, dass Zuhause alle nachsichtig mit mir sind. Und dass es wichtiger ist, dass es uns allen gut geht und mir nicht mehr passiert ist, als ein paar gebrochene Knochen. Na ja, so gibt es also Anfang Januar nochmal Geschenke und Weihnachtskarten. Das ist doch auch mal ganz nett, oder? 😉

Dennoch bin ich heute irgendwie sentimental. Es ist Heiligabend und ich liege allein im Bett und schaue Filme. Was anderes kann ich ja im Moment leider nicht machen. Ich glaube, wenn ich die Chance hätte, mir die ganzen bunten Weihnachtsdekorationen draußen anzuschauen und Sandmänner (oder wie nennt man Schneemänner aus Sand?!) zu bauen, wie wir es letztes Jahr gemacht haben, wäre alles irgendwie anders. Aber so ist es irgendwie ein Tag wie jeder andere. Zumindest für mich …

Weihnachten, Surfboards und knapp 30 Grad

Heute Abend gibt es ein Weihnachtsessen im Hostel. Morgen bin ich bei Freunden zum X-mas-BBQ eingeladen. Ich bin also nicht allein. Es gibt sogar einen echten Weihnachtsbaum! Den habe ich vor zwei Wochen, kurz vor meinem Unfall, geschmückt (in Shorts und Flipflops). Verrückte Welt, sag‘ ich euch! Es laufen den ganzen Tag Weihnachtslieder wie „Frosty the Snowman“, „I’m dreaming of a white Christmas“ und all die anderen Lieder, die bei knapp 30 Grad einfach absurd wirken! An den Weihnachstbäumen, die in sämtlichen Hotels und Einkaufszentren stehen, hängen neben den normalen Christbaumkugeln auch Surfboards und andere paradiesische Accessoires. Hawaii halt. Es ist schon etwas verkehrte Welt und fühlt sich etwas absurd an. Aber Weihnachten ist nun mal Weihnachten, egal bei welchem Wetter.

In dem Sinne, Mele Kalikimaka („Frohe Weihnachten“ auf Hawaiianisch) und bis ganz bald!