Waikiki Beach –
wo die Geister sich scheiden

Waikiki Beach Sonnenuntergang

Eigentlich mag ich Waikiki nicht sonderlich. Waikiki Beach ist das Ballungszentrum für Touristen schlechthin. Geht man hier tagsüber an den Strand, ist es ein bisschen wie auf Ibiza oder Mallorca. Nur eben schöner. Denn das Meer und der Strand an sich sind super! Nur die Touristen liegen hier leider Handtuch an Handtuch. Und in dem seichten Wasser tummeln sich Touristen auf Schwimmtieren und Surfanfänger gleichermaßen.

Hawaii’s Wahrzeichen

Waikiki Beach ist quasi das Wahrzeichen, das Erste woran viele denken, wenn das Wort Hawaii fällt. Und Waikiki hat auch echt ’ne Menge zu bieten! Restaurants, Shopping, Hula-Shows, Bars und vieles mehr. Ich bin nur einfach kein Fan von „touristisch“. Einheimisch, authentisch und leer ist eher mein Geschmack. Ich mag verlassene Strände und kleine Surfer-Städtchen. Waikiki kann jedoch vor allem eines: Viele Leute auf geringem Raum beherbergen. Denn hier steht eine Bettenburg neben der nächsten. Somit ist Waikiki das Gegenteil von allem, was ich an Hawaii eigentlich so liebe und schätze.

Waikiki Beach Touristenhochburg

Wo alles begann …

Waikiki Beach ist Tourismus. Es ist Zentrum. Man ist mobil und flexibel. Und vor allem ist man eines – mitten drin. Wer kann schon von sich behaupten, dass er innerhalb von 5 Minuten am Strand ist? Und das zu Fuß! Wenn man will, kann man sich auf dem Weg zum Strand sogar noch eben das passende Strandoutfit zulegen. Vorausgesetzt man hat die nötigen Skills im Touristen-Slalom ;-). Andererseits ist Waikiki eben auch „Zuhause“ für mich. Waikiki ist der Ort, an dem für mich damals alles begann. An dem ich nun drei Monate gelebt habe.

Burger mit Meerblick

Wenn ich die Zeit habe, fahre ich am liebsten raus. Dabei nehme ich gerne mal die 2,5 bis 3 Stunden Busfahrt bis an die North-Shore in Kauf. Diese Zeit hat man jedoch nicht immer. Auch nicht im Paradies. Trotzdem gibt es diese Tage, an denen man „noch mal eben kurz“ zum Strand will. Dann kommt Waikiki in’s Spiel. Treu und verlässlich ist Waikiki Beach einfach da. Direkt um die Ecke und schnell zu erreichen. Egal ob für eine Surf-Session am Morgen, ein kurzes Sonnenbad vor der Arbeit, für einen Sonnenuntergang nach Feierabend oder einen Burger mit Meerblick. Auf Waikiki ist einfach Verlass. In diesen Momenten werde ich mir dann wieder bewusst, wie gut ich es eigentlich habe!

Für meine Zeit auf Hawaii habe ich mir zwei Dinge vorgenommen. Na gut, eigentlich drei:

  1. Ich möchte jeden Tag mindestens einmal Sand zwischen den Zehen haben.
  2. So häufig wie möglich möchte ich mit Salzwasser in den Haaren nach Hause kommen.
  3. Ich möchte so viele Sonnenauf- und Untergänge wie möglich sehen.

Ohne Waikiki wäre dieses Vorhaben deutlich schwieriger umzusetzen. Und so sehr ich die Touristen und Waikiki Beach versuche zu meiden – wenn ich dann abends am Strand sitze und diese Aussicht genieße, dann ist die Welt einfach ein Stückchen besser. Eigentlich nicht nur das. Dann ist die Welt einfach in Ordnung.

Waikiki Beach Diamond Head