Das erste Trainingslager –
der Weg ist auch hier das Ziel

Fuchs-Stadie-Zugfahrt-ins-Trainingslager

„Die Koffer sind gepackt nach einer durchgemachten Nacht wir haben noch acht Stunden Fahrt bis in deine Stadt“, kommt aus meinen Kopfhörern, als ich heute Morgen um 07:30 Uhr auf dem Weg Richtung Trainingslager die Wohnung verlasse. Durchgemacht habe ich die letzte Nacht natürlich nicht! Trotzdem schläft man anders in den Nächten, bevor man sich wieder der Hauptbeschäftigungen des kommenden halben Jahres widmet, dem Reisen.

Traumjob – Sonne und Training unter freiem Himmel

Heute führt mich der Weg ins Trainingslager nach Portugal, Alvor Beach an der Algarve. Auf dem Programm stehen 10 Tage intensiver Vorbereitung unter freiem Himmel. Endlich geht es wieder los. Die lange, teilweise quälende Zeit des Trainings in der Beachhalle hat endlich ein Ende. Körper und Geist lechzen nach den ersten richtig warmen Sonnentagen! Generell macht mein Job doch am meisten Spaß, wenn ich unter freiem Himmel trainieren und spielen kann.

Trainingslager ist Teamsache

Im Trainingslager mit an meiner Seite ist mein Team, mein Rudel, auch wenn man eigentlich sagt, dass Füchse doch gar keine Rudeltiere sind. Das Team, das zusammen mit mir ins Trainingslager und auf Reisen geht, besteht zur Zeit aus mein Partner auf dem Feld – Eric Stadie – und unserem gemeinsamen Trainer, Thomas Kaczmarek. Wir werden in den kommenden Sommermonaten eine Menge Zeit miteinander verbringen, die eine oder andere Flugmeile sammeln und Autobahnraststätten und Bahnhöfe in Europa „erkunden“. Kurzum – wir werden viele spannende neue Erfahrungen sammeln.

Der Weg ist das Ziel

Das Ziel ist klar, sportlicher Erfolg. Für mich ist aber auf jeden Fall, so kitschig sich das anhören mag, der Weg das Ziel. Wir werden an Grenzen stoßen, körperlich wie mental. Wir werden diese Herausforderung meistern, hoffentlich. Werden dadurch wachsen und am Ende besser sein als vorher. Jede Einheit, jeden Tag und so weiter und so weiter … Langweilig wird es nie bei uns. Auch deswegen liebe ich was ich tue!

Nun also die Zugfahrt nach Frankfurt (Main) zum Flughafen. Vier Stunden Zeit, Pläne zu schmieden und die Organisation für die kommenden Wochen durchzugehen. Dann können wir in Portugal den Fokus voll auf den Sport legen. Fazit: „It’s gonna be a hot summer a hot hot summer“, auch wenn es im Zugabteil gerade nicht danach aussieht ;-).