smart beach cup Kühlungsborn –
nicht nur ein Trip ans Meer

smart beach cup Kühlungsborn Center Court am Strand mit Blick auf das Meer

Mitte Juni könnte man annehmen, dass der Sommer auch im Norden Deutschlands – Kühlungsborn – angekommen ist. Das dachten sich die Ausrichter der deutschen smart beach tour bei der Planung für die Saison wohl auch, als sie das erste Ostseeturnier in diesen Zeitraum legten. Aber es kommt häufig anders als man denkt. Und das sollte sich auch in diesem Fall für bestätigen. Statt bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad traten wir die Fahrt ins wunderschöne Ostseebad Kühlungsborn am Freitag bei leichtem Nieselregen und 17 Grad an. Sommer in Deutschland „as usual“. Sofort schießen einem die klugen Sprüche der Großeltern in den Kopf „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“ ist nur einer davon.

Regenjacke, Argentinier & der Wind von Kühlungsborn

Die Regenjacke also immer griffbereit im Rucksack, machten wir uns am Samstag aus dem warmen Hotel auf den Weg zur Spielstätte am kühlen Strand von Kühlungsborn. Unser erstes Spiel war auf dem Center Court angesetzt. Der Gegner ein Team aus Argentinien. Alles schien für uns zu sprechen. Denn wenn jemand mit Wind und Wetter kann, dann ja wohl eher wir als die Argentinier! Noch dazu auf dem fast heimischen Center Court. Perfekte Bedingungen, um in ein Turnier zu starten.

Kühlungsborn Center Court am Strand mit Sebastian Fuchs und Eric Stadie

Der smart beach cup Kühlungsborn kann auch zum Marathon werden

Das begann dann auch noch relativ gut für uns. Aber im Laufe des Spieles schlichen sich viele Fehler und Ungenauigkeiten bei uns ein, so dass wir glatt mit 0:2 die Segel streichen mussten. Verdammt ärgerlich, denn nun stand uns ein richtiger Marathon an Spielen bevor. Auf der smart beach tour wird in dem sogenannten „Double Out System“ gespielt. Das heißt, erst die zweite Niederlage im Turnierverlauf besiegelt das Ausscheiden. So lange man aber gewinnt, bleibt man auf der „Verlierer-Seite“ des „Turnierbaums“ dabei. Somit hat man weiterhin die Chance, mit einem Spiel mehr das Finale zu erreichen und am Ende triumphieren zu können. Soweit die Theorie.

Sonne am Abend und eine letzte Chance

Am Samstagabend – nach zwei gewonnenen Spielen, in denen wir uns deutlich steigern konnten – kam dann tatsächlich doch noch die Sonne raus. Wir waren auf der „Verliererseite“ jetzt beim Spiel zum Einzug ins Viertelfinale angekommen, was den Verbleib im Turnier bis zum nächsten Tag sichern würde. Den Sonntag zu erreichen, ist für uns eigentlich immer das Minimal-Ziel. So hieß es, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, um weiterhin die Chance auf Medaillen zu haben. Tatsächlich schafften wir es besser als der Gegner unsere müden Körper noch ein letztes Mal für diesen Tag zu quälen. Wir siegten am Ende auf einem vollen Side-Court mit bester Stimmung und Topwetter 2:0.

 

Kühlungsborn smart beach cup Side Court am Strand mit Sebastian Fuchs beim Aufschlag

Regenschlacht im Viertelfinale

Dann also das Viertelfinale. Sonntagmorgen, 08:30 Uhr, deutscher Hochsommer! Das wäre schön gewesen. Tatsächlich aber strömender Regen, gefühlte 10 Grad und ein super Team auf der anderen Seite. Den ersten Satz konnten wir in dieser Regenschlacht noch für uns entscheiden. Aber dann schwanden Kraft und Konzentration. Der Gegner, am Tag davor mit einem Spiel weniger, wurde stärker und am Ende stand eine ärgerliche 1:2 Niederlage in den Büchern. Das bedeutete einen fünften Platz beim diesjährigen Event in Kühlungsborn.

Ein wenig enttäuscht ausgeschieden zu sein, aber mit der Vorfreude auf die heiße Dusche im Hotel strichen wir also die Segel. Es heißt für uns weiter an unserer ersten gemeinsamen Medaille auf der smart beach tour 2017 zu arbeiten. Vielleicht gelingt das ja schon am kommenden Wochenende in Duisburg.

 

mentor marketing ist auch 2017 offizieller Partner des deutschen Beachvolleyball-Teams Sebastian Fuchs & Eric Stadie. Wenn Ihr die beiden Athleten auch als Sponsor auf ihrem sportlichen Weg zu nationalen und internationalen Erfolgen unterstützen möchtet, schickt uns einfach eine E-Mail an info@mentormarketing.de.
Wir vermitteln gern den Kontakt zu den beiden engagierten Beachern.