Road to Hāna –
Wasserfälle so weit das Auge reicht

Hawaii Maui Road to Hāna Wasserfälle

Vielleicht habt ihr schon mal von der Road to Hāna – der Straße nach Hāna – gehört? Dabei handelt es sich um einen knapp 104 Kilometer langen „Highway“, der von Pa’ia bis in das kleine Städtchen bzw. Dorf Hāna im Nordosten von Maui führt. Die Bezeichnung Highway ist eigentlich völlig übertrieben. Es handelt sich eher um eine Straße in ganz passablem Zustand. Diese schlängelt sich über 54 einspurige Brücken. Küste und Steilklippen auf der einen und Dschungel und Steilklippen auf der anderen Seite. Hinzu kommen zu den ganzen Brücken und der engen Fahrbahn dann auch noch ungefähr 600 Kurven. Ich bin noch nie so viele (enge) Kurven an einem Tag gefahren! Wahrscheinlich bin ich in meinem ganzen Autofahrerleben noch nie so viele Windungen wie auf der Road to  Hāna auf Maui gefahren. Aber es hat sich gelohnt!

Hawaii-Maui-Road-to-Hāna-Brücke-am-Wasserfall

Road to Hāna – vom Rinnsal bis zum imposanten Wasserfall

Auf dem Weg nach Hāna gibt es nämlich in etwa so viele Wasserfälle wie Brücken. Die meisten Wasserfälle kann man direkt von der Straße aus sehen. Ihre Größe und Farbe hängt vom Regenfall der Tage zuvor ab. Von kleinem Wasserplätschern bis hin zu großen, imposanten Wassermengen kann man hier so ziemlich alles erwarten! Einige der Wasserfälle liegen etwas versteckter im Dschungel. Je nach Wetterlage kann der Weg dort hin recht matschig werden. Ich habe bislang in jedem Hawaii-Urlaub ein Paar Schuhe an den Matsch der Wälder verloren. Zieht also vielleicht nicht die neusten und hellsten Sneakers an!

Hawaii Maui Road to Hāna Regenbogenbäume

Regenbogenbäume –  Eukalyptus an der Road to Hāna

Ich finde ja, dass die zahlreichen Wasserfälle bereits Grund genug für eine Fahrt nach Hāna sind. Es gibt jedoch noch mehr, das diese Strecke zu bieten hat! Regenbogenbäume zum Beispiel. Dabei handelt es sich um eine besondere Eukalyptus-Art, deren Rinde von Natur aus in bunten Farben erstrahlt. Auf dem Weg nach Hāna fährt man einem ganzen Wald dieser Bäume vorbei.

 

Hawaii Maui Road to Hāna Black Sand Beach

Am roten Sandstrand

Dann gibt es den berühmten schwarzen Sandstrand. Der schwarze Sand bildet einen atemberaubenden Kontrast zu den strahlend grünen Pflanzen in dieser Bucht. Einfach wunderschön, sag‘ ich euch! Und als wäre das noch nicht genug, folgt einige Kilometer weiter noch ein echtes Highlight: ein roter Sandstrand. Hier werdet ihr froh sein, feste Schuhe eingepackt zu haben. Die Bucht liegt etwas versteckt und ist nur über eine kleine Wanderung zu erreichen. Bei Regen darum nicht immer die beste Idee.

 

Hawaii Maui Road to Hāna Red Sand Beach 

Der Weg nach Hāna ist einfach überwältigend! Es prasseln so viele neue Eindrücke, so viele Naturspektakel auf einen ein. Irgendwann kommt dein Kopf kaum noch hinterher. Plant daher genug Zeit ein! Wir sind in Pa’ia bereits 7:30/8:00 Uhr aufgebrochen. Das hatte den Vorteil, dass die Straße noch nicht ganz so überfüllt war und wir an den Wasserfällen auch noch parken konnten. Im Laufe des Tages wird das manchmal zur größten Herausforderung. An manchen Wasserfällen muss man dann vorbeifahren, weil man einfach keinen freien Parkplatz findet.

To-Do-Liste für die Road to Hāna

Es gibt noch ein paar mehr Dinge, die man beachten sollte, damit einem tollen und unvergesslichen Tag nichts im Wege steht:

  1. Volltanken: In Pa’ia ist die vorerst letzte Tankstelle. Also nutzt die Chance, um nochmal aufzufüllen!
  2. Moskito-Spray: Der Weg nach Hāna führt durch feuchtes Gebiet, die Moskito-Population hier wartet regelrecht auf Touristenfrischfleich ;-).
  3. Snacks & Getränke: Unterwegs gibt es – außer ein paar kleinen Ständen – am Straßenrand nicht viel (und selbst diese sind spärlich und selten zu finden). Deckt euch mit Getränken und Essen für den Tag ein und ihr seid auf der sicheren Seite!
  4. Badesachen: Die Pools am unteren Ende der Wasserfälle sind wirklich verlockend. Wenn ihr euch unterwegs abkühlen wollt, ist es ratsam die Badesachen bereits an zu haben.
  5. Feste Schuhe: Um zu einigen schönen Stellen zu gelangen, muss man einen ein bisschen wandern. Ihr würdet es bereuen, hier nur in Flip Flops unterwegs zu sein!
  6. Wechselkleidung und Plastiktüten: Die Strecke nach Hāna führt durch den Dschungel. Es ist häufig nass und matschig. Wenn ihr das Auto nicht komplett schrubben wollt nach der Tour, geht auf Nummer sicher und nehmt Plastiktüten zum Unterlegen mit. Packt am besten auch ein extra Paar Shorts und ein T-Shirt ein. Man weiß ja nie. Auch ein Handtuch solltet ihr dabei haben, aber das gehört ja zur Hawaii-Grundausstattung.
  7. Kamera: Vergesst auf keinen Fall eure Kamera – inklusive Akku und Speicherplatz versteht sich ;-).
  8. Vorher Planen: Schnappt euch einen Reiseführer, bevor ihr euch auf macht und plant, wo ihr halten und was ihr sehen wollt. Die Zeit wird nicht für alles reichen. Dazu kommen die spontanen Stopps. Daher macht euch einen (groben) Plan und behaltet die Zeit im Auge. Nicht, dass euch die Sonne am Ende einen Strich durch die Rechnung macht!
  9. Taschentücher & Händedesinfektion: Saubere sanitäre Anlagen sind auf dem Weg nach Hāna eher selten zu finden. Aber wir Mädels kennen das ja.
  10. Wetterbericht: Auf dem Weg nach Hāna geht es generell eher feucht zu. Aber bei strömendem Regen macht die Fahrt keinen Spaß und kann durchaus gefährlich werden! Zudem kann es nach starken Regenfällen zu Straßensperrungen kommen. Daher checkt vorher immer die Wetter- und Straßenverhältnisse!

Mein letzter Tipp für diesen Tagestrip: Bananenbrot! Das Bananenbrot, das an den kleinen Ständen am Straßenrand verkauft wird, ist zwar nicht ganz günstig, dafür aber unfassbar lecker! Ihr wart nicht in Hāna, wenn ihr unterwegs kein Bananenbrot genascht habt ;-)!

mentor marketing ist in der Touristik-Welt zu Hause und betreut Reiseveranstalter und Reisebüros z. B. beim Layout und bei der Produktion ihrer Broschüren und Reisekataloge. Wir freuen uns auf Anfragen und stehen bei neuen Projekten gern mit Ideen, Rat und Tat zur Verfügung.