Koko Crater Trail –
es ist schlimmer als es aussieht!

30 Stunden – so lang dauerte meine Reise nach Hawaii. Drei Flugzeuge, zwei Busse, und diverse Sky Trains später war ich endlich wieder in Waikiki. Es war fast Mitternacht und ich war völlig übermüdet aber gleichzeitig unheimlich glücklich wieder hier zu sein! Noch keine Spur vom bevorstehenden Abenteuer, dem Koko Crater Trail.

In meinem Zimmer war eine andere Deutsche, die gerade auf Weltreise war und für ein paar Wochen Zwischenstopp eingelegt hatte. Aus irgendeinem mir immer noch schleierhaften Grund beschlossen wir am nächsten Morgen den Koko Crater Hike zu machen. Prinzipiell keine schlechte Idee, die Aussicht von dort oben ist wirklich unbezahlbar.

Koko Crater Trail, der Vulkan Krater Koko Head

Koko Head, ein Vulkan Krater im Südosten Oahus, bietet eine traumhafte Aussicht über die gesamte südöstliche Region: Hanauma Bay, Hawaii Kai und Diamond Head sind hier die Highlights. So ruhig und friedlich der Krater auch aussieht, die 1048 Stufen bis zur Spitze haben es wirklich in sich!

Koko Crater Trail, Traumhafte Aussicht über Hanauma Bay, Hawaii Kai & Diamond Head.

Ich hatte den Hike bereits im Januar mit einer Freundin gemacht.  Wir haben unterwegs mehrfach an unserem Vorhaben diesen Berg zu bezwingen gezweifelt. Der Weg hinauf ist eine echte Qual – es sei denn man ist Fitness Fanatiker und versteht den steilen Hang als morgendliche Workout-Routine. Als Orientierung, ich halte mich für einen sportlichen Mensch, ich spiele Volleyball, mache Yoga und bin generell ein aktiver Mensch, aber der Koko Crater Trail und Koko Head hat mich zwischenzeitlich an meine Grenzen gebracht – vor allem nach der langen Reise und dem damit verbundenen Schlafmangel.

Als wir oben ankamen, wäre ein Sauerstoffzelt durchaus angebracht gewesen 😉 Ok, ganz so schlimm war es nicht, aber wir waren schon ziemlich platt. Und dann kommst du oben an und überschaust einen Teil dieser traumhaften Insel, und du weißt warum du dich die 1048 Stufen hochgekämpft hast. Es ist einfach so schön wieder hier zu sein, die Schönheit dieser Insel erleben zu dürfen. An diesem Tag beschloss ich, den Hike alle zwei Wochen zu machen, als mein persönliches Workout (Welch sadistische Idee!).