Bye Bye, Hawaii –
Bye Bye, Weltenbummler-Dasein

Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich nach Hawaii aufgebrochen bin, um meinen großen Traum zu verwirklichen. Ein Jahr, in dem vieles passiert ist. Vieles, mit dem ich niemals gerechnet hätte!

Als ich letzten Oktober nach Hawaii aufbrach, hatte ich insgeheim die Hoffnung, nicht nach Deutschland zurückzukehren. Oder zumindest nur, um das Nötigste zu regeln, meine Wohnung aufzulösen, solche Dinge halt. Stattdessen wollte ich mir ein Leben auf Hawaii aufbauen und die nächsten Jahre dort verbringen. Dass es am Ende an einer komplizierten und langwierigen Beinverletzung scheitert, damit hätte ich niemals gerechnet. Dass ich mit einer neuen Perspektive und dem Wunsch in Berlin zu bleiben wiederkommen würde, aber auch nicht!

Weltenbummler trifft Werbeagentur

Bereits kurz vor meiner Abreise nach Hawaii entwickelte sich der Kontakt zwischen mir (alohafromberlin) und  mentor auf Instagram. Über eine Freundin wurde ich auf mentors Kanal aufmerksam. Fotos aus fernen Ländern – mein Fernweh sprang direkt darauf an! Also schaute ich mir ab und zu mal ein paar Bilder an, setzte ein „gefällt mir“, kommentierte selten. Und dann bekam ich auf einmal eine Nachricht von Ilka, der Geschäftsführerin von mentor. Huch?!

Es stellte sich heraus, dass sie noch Tipps für ihren nächsten Hawaii Urlaub brauchte. Kein Problem! Über Hawaii reden kann ich! Und im Hostel war ich sowieso der Tourguide für alle. Nach knapp einem halben Jahr auf den Inseln (alle Urlaube zusammen gerechnet) kennt frau sich schließlich aus.

Ilka flog im Januar nach Hawaii. Was für ein witziger Zufall! Denn selbst wenn mein Plan vom Auswandern nicht aufging, wäre ich im Januar noch da. Wir verabredeten uns und schmiedeten Pläne, um zusammen die Insel zu erkunden. Ilka war ganz hungrig auf Input und Insidertipps. Irgendwann schlug sie vor, auf mentormarketing.de über meine Zeit auf Hawaii zu berichten. Warum sollte nur sie von meinen Erfahrungen profitieren? Insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit gab es Zuhause ja genug Fernwehgeplagte. Schwupps! Die Idee dieses Blogs war geboren. Mit etwas Betteln und Hundeblick überzeugte Ilka schließlich auch mich.

Wir lernten uns besser kennen (immer noch über Instagram). Es war schnell klar, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Und als Ilka herausfand, dass ich auch aus der Medienbranche komme, sprachen wir sogar über eine mögliche Zusammenarbeit nach meiner Rückkehr nach Berlin. Ohne uns jemals persönlich getroffen zu haben. Dabei wollte ich doch gar nicht zurück …

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Im Dezember flog ich spontan für ein paar Tage nach Big Island. Ich wollte unbedingt zum Vulkan. Am Tag meiner Abreise ging der Blog auf mentormarketing.de online. Ich erinnere mich noch, wie Ilka mir schrieb „Hey Lena! Viel Spaß auf Big Island. Pass gut auf dich auf, wir brauchen dich noch ’n Weilchen – der Blog ist endlich online!“.  Einen Tag später brach ich mir das Bein! Mein Timing ist absolute Weltklasse, ich weiß …  Seitdem habe ich striktes Abenteuer- und Action-Verbot. Und Ilka wird mich wahrscheinlich nie mehr darum bitten, auf mich aufzupassen, mich kleinen Rebell. Nichtsdestotrotz habe ich mein Wort gehalten. Der Blog ging weiter, ich erlebte ja auch auf Krücken noch so einiges.

Ein paar Wochen später war es dann soweit und Ilka kam nach Hawaii. Eigentlich wollte ich sie ja unbedingt den Koko Crater Trail hochscheuchen – ihr erinnert euch: Viele steile Stufen, Schwitzen für die Aussicht. Tja, daraus wurde leider nichts. Wobei Ilka die Erleichterung förmlich ins Gesicht geschrieben war. Stattdessen schlürften wir im Duke’s, meiner Lieblingsstrandbar in Waikiki, Cocktails. Im Prinzip sollte sie mir dankbar sein für diese Wendung! Denn auch wenn Ilka voller Energie steckt, so einen Vulkan zu bezwingen entspricht nicht unbedingt ihrer Vorstellung von Entspannung. Und so saßen wir gemütlich in Waikiki, schlürften kühle Drinks, beobachteten die Sonne beim Untergehen und schmiedeten Pläne.

Weltenbummler unter sich: kühle Drinks im Duke's, Waikiki - einer der schönsten Strandbars Oahus!

Ein Wink des Schicksals

Aus heutiger Sicht war der Unfall nicht das Schlechteste, was mir passieren konnte. Klar, auf gebrochene Knochen, diverse OPs und eine unfassbar langwierige Rehabilitation hätte ich durchaus verzichten können. Aber das war wohl dieses berüchtigte Schicksal. Alles passiert aus einem (uns nicht immer auf den ersten Blick erkennbaren) Grund.
Es war klar, dass ich zurück nach Deutschland musste, um mich medizinisch weiter versorgen zu lassen. Und wenn ich eh schon wieder da war, na ja, dann konnte ich auch mein Leben in Deutschland in die Hand nehmen.

Konkret sah das so aus: Ich zog wieder in meine Wohnung in Berlin. Ilka und ich trafen uns, um zu besprechen, wie es weitergehen soll. Welch ein Bild! Ich mit Jogginghose, Gipsschuh und Krücken auf der Couch. Ilka mit Blümchen für die Patientin (mich) daneben. So stellt man sich ein Bewerbungsgespräch doch vor!
Schnell waren wir uns einig: Sobald ich wieder auf den Beinen war, wollten wir mit einer hauptberuflichen Zusammenarbeit starten. Ihr glaubt gar nicht, wie langsam die Zeit vergeht, wenn man auf etwas wartet! Aber tada, hier bin ich nun!

Weltenbummler schlägt Wurzeln

Nach ein paar gesundheitlichen Stolpersteinen und Rückschlägen stehe ich nun wieder auf zwei Beinen – yeah! Mein Weltenbummler-Dasein macht erst mal Urlaub – auf Balkonien sozusagen. Statt auf den Wellen vor Hawaii (das ginge aktuell eh noch nicht) surfe ich nun auf mentormarketing.de. Ich gehöre nämlich jetzt ganz offiziell zum Team und kümmere mich um das Online Marketing bei mentor.

Weltenbummler wird mentor! Analena alias alohafromberlin ist nun offiziell Teil von mentor und kümmert sich um mentormarketing.de

Und auch wenn Berlin nicht Hawaii ist, ich könnte mir – außerhalb meines Inselparadieses – nichts Besseres vorstellen als das, was ich gerade mache! Ich wurde herzlich aufgenommen und fühle mich pudelwohl. Und es gibt schließlich schlimmeres, als sich tagein tagaus mit Reisethemen zu beschäftigen. Mein Fernweh und mein Weltenbummler-Herz kommen hier thematisch voll auf ihre Kosten.

mentormarkting.de – die Reise geht weiter

Worauf ihr euch in Zukunft gefasst machen – ok, freuen könnt:
Ich muss nun leider „Bye Bye, Hawaii“ sagen. Den Blog, so wie ihr ihn kennt, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Aber keine Sorge! Stattdessen wird euch fortan das gesamte mentor-Team mit auf seine Abenteuer rund um die Welt nehmen! Da ich mich um den Internetauftritt von mentor kümmere, wird auch der Großteil der Inhalte in Zukunft aus meiner Feder bzw. Tastatur stammen. Und zu guter Letzt: Die mentor Website bekommt einen neuen Anstrich. Es gibt also Grund zur (Vor-)Freude.

Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen und das Kapitel mentor! Auch wenn mein Weltenbummler-Herz etwas blutet, freue ich mich, sagen zu können:
„Bye Bye Hawaii – Hallo mentor!“